Dienstag, 27. Juni 2017

Wieder gemütlicher an der Drau

Seit dem letzten Eintrag sind nun fast zwei Wochen vergangen und wir sind wiederum einige Kilometer weiter gefahren. Nach der Buckligen Welt radeln wir nun nach einem Abstecher nach Maribor in Slowenien dem Fluss Drau entlang. Bald sind wir in Villach in Österreich. Landschaftlich und auch sonst war es eine spannende und abwechslungsreiche Route… wir hatten die älteste Eiche Europas besucht (mehr als 1000-jährig), in Maribor (eine nette und positiv unaufgeregte Stadt) die älteste Weinrebe der Welt gesehen (mehr als 400-jährig), viele kleine Seeli zum bädelen gehabt, nette und üble Campings erlebt (Evelyne ist super um den Preis zu drücken!) und und und... Von den kleinen (aber giftigen) Hügeln in der Buckligen Welt sind wir nun langsam in die „richtigen“ Berge / die Alpen geradelt. Die Täler wurden weiter und zu beiden Seiten türmen sich die Berge zunehmend höher auf. Die Weinreben sind nun Nadelbäumen gewichen, wir sehen wieder vermehrt Kühe - was die Burschen super finden.
So spannende die letzen zwei Wochen auch waren so anspruchsvoll waren sie für uns körperlich und als Familie auch. Durch die vielen und oft giftigen Steigungen gelangten wir immer wieder an unser körperliches Limit und die zunehmende Hitze hat es nicht gerade einfacher gemacht. Ich staune wie gut Evelyne mitmag - sie fährt super! Durch das FollowMe und die grossen Taschen vorne hat sie nun auch mehr Gewicht zu bewegen als früher. Aber sie beisst sich da „locker“ durch... chapeau!
Da die Burschen oft k.o. waren oder nicht auf dem FollowMe mitfahren mochten hatte ich zu allem Gepäck noch beide Burschen im Anhänger. Da waren wir in den Pausen oder am Abend oft einfach ausgepumpt und fix-und-fertig. Aber die Burschen quietschfidel und wollten Unterhaltung, logisch! Körperlich mag ich sehr lange viel Gewicht auch grössere Strecken hochradeln, da kann ich mich gut durchbeissen - aber ich werde halt auch launischer und habe weniger Geduld. Zu Zweit kann man sich da arrangieren und spricht halt mal einfach etwas weniger, geht sich etwas aus dem Weg. Mit zwei Burschen die ihr Recht auf Aufmerksamkeit lautstark einfordern führt das unweigerlich zu Schwierigkeiten. Nun sind wir alle froh wurde die Route wieder etwas einfacher und flacher, familienverträglicher und es folgt nicht gleich auf eine starke Steigung die Nächste. Wir nehmen es nun sehr gemütlich, fahren oft nur wenige Kilometer und machen Päusli bei den vielen kleinen Seeli die es hier zu Hauf gibt. Auch der Glacekonsum ist gestiegen. Bei dieser Hitze ist ja bädelen eigentlich auch das Einzig richtige. Momentan gibt es immer wieder heftige Gewitter die für etwas Abkühlung sorgen und uns auch auf offenem Feld schon ganz schön überrascht hatten.Generell machen es unsere zwei Buben unterwegs super! Sie können sich gut auf die unterschiedlichen Situationen einstellen, helfen z. T. mit wie etwa beim Zelt aufbauen und schlafen super überall ein - egal ob es im Zelt oder in einem Hotel in einer kleinen Ecke ist. Sie haben nicht viele Spielsachen dabei - das reicht ihnen aber meistens und sie finden überall irgend ein Stück Holz welches für alles mögliche gebraucht wird.Der Radweg der Drau entlang ist nun angenehm und meist flacher, die Kinder können wieder mehr auch mal selber fahren und Eloan macht es auf dem FolloMe schon super und hat richtig Ausdauer gewonnen (bis zu 10km)! Er plaudert und kommentiert alles, ganz anders als im Anhänger wo er meist sehr ruhig ist und oft schläft. Dagegen findet Tadeo das FollowMe momentan nicht mehr so cool und auch sein Velo ärgert ihn oft. Er findet es fährt „nicht so gut“… man merkt das er nun eigentlich wohl gerne den Gang schalten würde und ihn der Eingänger z.T. behindert. Zeit dann für ein neues „richtiges“ Velo mit Schaltung zu Hause!

Donnerstag, 15. Juni 2017

In der Buckligen Welt

Hatte ich mal geschrieben dass wir hügelige Landschaften mögen? Dass wir nun eintrainiert seien? Alles Quatsch!
Wir sind nun "in der Buckligen Welt"... das tönt lustig und süss ist aber super anstrengend da es eben wirklich bucklig zu und her geht. Kein Meter scheint flach zu sein und auf jeden kurzen, steilen Anstieg wartet bereits der nächste... das killt uns gerade etwas. Aber hübsch ist es wirklich!
Zum Glück war Tadeo gestern sehr ausdauernd und hat Evelyne in der längsten Steigung super mitgeholfen (und ich hatte zum Glück ca. 16Kg weniger). Bravo!

Nachtrag zum Camping in Markt St. Martin: Echt super! Nachdem wir bezahlt hatten rückt dieser Camping sofort auf den ersten Platz in unseren Top Five! Bei diesem Camping hat einfach wirklich alles gestimmt - Merci!

Dienstag, 13. Juni 2017

Papa - esch das chli Latino?

Nach Wien sind wir weiter nach Bratislava in der Slowakei und von dort etwas im Zickzack über Ungarn wieder nach Österreich geradelt. Der Donau haben wir kurz nach Bratislava adiö gesagt und diesen zunehmend grossen Strom verlassen.Ich finde es immer wieder faszinierend: wenn man über eine Landesgrenze kommt verändert sich oft die Landschaft, die Umgebung und oft auch gleich etwas die Stimmung. Mal ist es nur wenig und nicht so auffällig so dass man auch schon mal meint man bilde sich das evtl. nur ein - dann sind die Veränderungen wieder recht offensichtlich. So etwa bei der Grenze zwischen Österreich und der Slowakei. Augenscheinlich ist hier sicher gewesen dass man plötzlich bei den Strassenschildern nur noch Bahnhof verstand und somit gleich mehr Mühe hatte sich zu orientieren. In Ungarn wurden die Landschaften plötzlich weiter, die Felder viel grösser und die Nebenstrassen Überland holprig und schlecht… eben wie etwa in Bolivien. Zwar waren noch vereinzelt Radwege ausgeschildert - dies jedoch nur in den Ortschaften. Ausserorts an Kreuzungen suchte man meist vergeblich nach entsprechenden Schildern - da kam dann unser SuperTruc-App zum Zug.In einem hübschen Dörfchen fragte Tadeo „Papa - esch das chli Latino?“. Diesen Spruch hat er von uns abgehört…  Er meinte damit die etwas lotterigen Häuser, das wuchernde Unkraut zwischen Trottoir und Strasse, da und dort etwas Abfall. Wir verwenden dieses Wort wenn uns etwas an unsere Reise in Lateinamerika erinnert und ist keinesfalls negativ zu verstehen, etwa eine Szenerie, eine Landschaft oder auch mal ein Geruch, etc. Oder wenn etwas ein wenig „schmuddelig“ und lottrig wirkt, gebastelt oder leicht verbessert werden könnte… aber gleichzeitig auch kreativ gewerkelt ist, sympathisch wirkt oder mal nicht perfekt ist sondern zweckmässig. So etwa wie der Camping in Ungarn in einem Hinterhof. Alles etwas gebastelt und improvisiert. Aber mit Liebe zum Detail und alles was man braucht, inkl. Waschmaschine mit Waschmittel etc. Super!Unsere Reisestimmung hat sich seit dem Verlassen des Donauradweges auch geändert. War dort der Weg absolut klar vorgegeben, perfekt ausgeschildert und praktisch alles auf den Radlerstrom ausgelegt (in der Wachau laut einem Winzer pro Jahr ca. 65’000 Radler) sind wir jetzt selber am schauen welchen Weg wir nehmen wollen. Wir sind viel öfters am Karte konsultieren, besprechen die Route oder sind auch mal ratlos. Als Einstieg war es der Donau entlang super, auch landschaftlich immer wieder sehr hübsch aber das aktuelle Reisegefühl passt uns gerade schon auch sehr. Um den Neusiedlersee südlich von Wien gab es nochmals ein sehr hohes Aufkommen von Radlern - nun wieder in den Hügeln sind wir praktisch alleine unterwegs. Eigentlich wären wir gerne noch weiter durch Ungarn geradelt, dies hätte uns sehr gereizt… aber irgendwie müssen wir auch so langsam an die Rückkehr denken - und es ist ungemein viel einfacher zu Reisen wenn man sich überall gut verständigen und alles lesen kann. Und das schätzen wir aktuell gerade doch sehr. Es macht Spass mit den Kindern so unterwegs zu sein, ist aber schon auch manchmal anstrengend so allen Wünschen und Bedürfnissen immer irgendwie gerecht zu werden. Zumal es aktuell wohl keine Rolle spielt in welche Richtung wir ziehen - es ist überall hübsch. Nun haben wir eine etwas hügligere Route gewählt was zwar anstrengender ist aber wir sind nun auch schon recht gut eintrainiert und wir mögen beide lieber hügeliges Gelände als tagelang flach im Wind abzustampfen.Gerade sind wir zwei Tage auf einem super sympathischen kleinen Campingplatz in Markt St. Martin hängengeblieben. Neben drei Campingwagen sind wir die einzigen Gäste und ziehen den Altersdurchschnitt massiv nach unten. Gleich nebenan hat es einen kleinen Naturbadesee mit viel Schatten und gratis WLAN. Sowie ein kleiner Kiosk mit Glace… was will man mehr - für alle etwas dabei!
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Après notre nuit à Bratislava, nous roulons encore environ vingt kilomètres sur la route du Danube en Slovaquie puis nous disons „Aurevoir“ à cette grande rivière que nous suivons depuis sa source. Les enfants sont presque nostalgiques. Tadeo se demande où l’on va maintenant car jusqu’à présent on lui disait toujours qu’on suivait le Danube pour voir comment il grandit et où il va. Maintenant nous sommes aussi tous les jours à étudier la carte pour décider quelle route en prend. C’est un style de voyage différent car au bord du Danube on n’a pas besoin de carte, les panneaux indicateurs à chaque carrefour suffisent. Quelques kilomètres après avoir quitté le Danube, nous passons la frontière de la Hongrie. Encore un pays où l’on ne comprend pas un mot mais dont l’ambiance nous rappelle quelques souvenirs d’Amérique Latine. Ce jour-là nous passons dans 3 pays différents car le soir nous dormons de nouveau en Autriche! Nous roulons jusqu’au Neusiedlersee mais ne sommes pas convaincus par ce coin hyper touristique où toutes les plages sont payantes et nul part les vélos autorisés. Comme on ne veut pas laisser les vélos avec toutes nos bagages seuls sur le trottoir, nous continuons notre route. On repasse en Hongrie et restons une nuit dans un super joli petit camping. On aurait bien envie de rester plus longtemps dans ce pays car l’ambiance nous plaît mais on doit déjà commencer à penser au chemin du retour vers l’ouest, le temps passe si vite! On se promet de revenir une fois en Hongrie. Nous sommes maintenant restés scotchés depuis 2 jours dans un autre joli petit camping, en Autriche cette fois, mais avec un super joli petit lac pour se baigner. Ici il y a tout ce qu’il nous faut: un beau lac, une petite buvette, très peu de monde, une machine à laver le linge, un frigo, du Wifi et des arbres pour faire de l’ombre. Ideal pour s’amuser et se reposer :-) !!!

Mittwoch, 7. Juni 2017

Bratislava

Et voilà, nous sommes arrivés aujourd'hui à Bratislava en Slovaquie, notre dernière étape sur la route du Danube. Cela fait tout drôle de se retrouver dans un pays où l'on ne comprend pas un mot de ce que les gens disent et où l'on n'arrive pas à lire les panneaux. Durant notre grand voyage en Amérique latine nous n'avons traversé que des pays qui parlent espagnol et durant ce voyage jusqu'à aujourd'hui l'allemand. Et voilà maintenant qu'il faut communiquer en anglais avec les autochtones, pfff. Dur, dur de dépoussiérer mon anglais!!! Cela dit, Bratislava est une très belle ville d'une taille plus petite donc plus agréable à vélo que Vienne. On est arrivé avec une super piste cyclable jusqu'au centre ville. La zone piétonne est grande et très jolie.
A Vienne nous avons utilisé une Application super pratique qui fonctionne un peu comme un GPS et qui nous a guidé à travers la ville pour arriver jusque chez Daniela, une amie ergo de Martin. On ne s'est pas perdus mais c'est vrai que j'étais un peu tendue dans le traffic avec les enfants derrière. 
Nous avons fait 4 jours de pause à Vienne chez Daniela et Joris et leurs 2 enfants, Lilja et Silas. C'était super pour nous de retrouver des amis et Tadeo et Eloan étaient tout heureux d'avoir enfin d'autres enfants pour s'amuser et surtout un appartement plein de jouets à disposition. On s'est vite sentis comme à la maison, un tout grand merci!!! On est resté le week-end prolongé de Pentecôte avec eux et avons visité un peu Vienne. Nous n'avons pas fait de musées mais plutôt des excusions plaisantes pour les petits. Après un passage obligé dans la grande roue, nous sommes allés nous baigner dans le vieux Danube et avons visité le beau Zoo, sans oublié quelques passages dans diverses places de jeux...! Tadeo s'est super bien entendu avec Lilja qui a le même âge que lui et s'est mis avec elle à parler en bon allemand. Eloan a découvert à Vienne le plaisir des WC et est tout fier de ses nouvelles culottes offertes par Daniela qu'il porte maintenant depuis 2 jours, youpee ;-)
La sortie de Vienne a été plus facile car nous avons d'abord longé un petit canal puis roulé sur plusieurs kilomètres sur l'île artificielle au milieu du Danube. C'était très agréable car il n'y avait pas de voiture, c'est tout de la piste cyclable.
Voilà pour les petites news de la famille en vadrouille. Maintenant nous sommes en train de planifier un peu la suite car nous allons gentillement changer de direction! A voir où nos roues nous mènerons...

Montag, 5. Juni 2017

Wien - Vienne

Wir sind wohlbehalten in Wien, einem wichtigen Etappenziel für uns, angekommen und haben uns frech einige Tage über Pfingsten bei Daniela (eine Ergo-Kollegin) und Ihrem Mann Joris mit ihren tollen Kindern Lilja und Silas einquartiert. Herzlichen Dank!!! Ihr Zuhause haben wir dank unserem Super-App (in den SUPER-Truc's) ohne Umwege gefunden. Mit Kindern im Stadtverkehr ging's soweit gut - aber man merkt dass Wien halt eine Grossstadt ist und radeln dementsprechend anspruchsvoller, resp. mehr Aufmerksamkeit erfordert.

Unsere Burschen sind happy wieder mal mit anderen Kindern zu spielen, neue Büechli anzuschauen, Duplos und Bauklötze zum spielen zu haben. Sie spielen sehr schön zusammen und haben viele tolle Ideen, reklamieren tut selten jemand. Gerade andere Spielkameraden haben die letzte Zeit wohl etwas gefehlt da wir neben den Schulferien reisen und wir unterwegs wenig andere Familien mit Kindern treffen.
Tadeo (und nun auch Eloan) beginnen nun bewusst auch Schriftdeutsch zu sprechen. Ich muss mir da manchmal ein Lachen verkneifen und darf Tadeo beim sprechen ja nicht beobachten - merkt er dies hört er gleich auf. Aber es ist so süss wir er Französisch, Schweizerdeutsch und Schriftdeutsch mit Schweizer Akzent mischt...    ;-)
Zusammen mit Danielas Familie haben wir in Wien nette Familienausflüge an die alte Donau oder den Tierpark unternommen. Und wir müssen uns jetzt überlegen wohin genau wir nun radeln sollen. Bisher war Wien unser erstes Ziel... "dann schauen wir weiter". Das müssen wir nun auch. Der Donau werden wir noch bis Bratislava folgen - also noch zwei Tage. Danach müssen wir uns dann noch entscheiden...   :-)

Mittwoch, 31. Mai 2017

Fast in Wien - presque à Vienne

Nun - der letzte Blogeintrag ist schon eine Weile her… einige weitere Kilometer sind wieder geradelt (letzten Samstag haben wir 1000km erreicht), viele neue Eindrücke gewonnen und wir sind kurz vor Wien. 

Die letzten Tage wurden wir mal gefragt warum man sich so etwas antut… so vollbeladen mit zwei noch kleineren Kindern zu radeln. Gute Frage eigentlich… Ich liebe es! Man ist langsam und meist unkompliziert unterwegs - aber doch schneller als viele denken. Man kommt an vielen schönen Orten und Plätzen durch, kann überall halten wo man will, hat einen überschaubaren Materialhaufen den man mitschleppt, erlebt während der Fahrt intensiv viele schöne, tolle Dinge. Besonders nun mit den Burschen fällt mir das besonders auf, resp. dürfen wir uns Zeit nehmen für Dinge bei denen wir zu Zweit einfach durchfahren würden. So werden kleine Entli oder kleine Geissli gleich ein Tageshighlight und Grund für eine Pause… und Highlights gab es die letzten Tage viele: Bootsfahrt auf der Donau, Fährenübersetzung, Schleusenfahrt, Triathlon in Linz (und wir mittendrin gezeltet), Bikepark mit vielen Tricklis, Bädelen in der Donau, Glaces, ein „echter“ Fischer mit Fang, und-und-und. Sind wir unterwegs erleben wir einfach so ohne zu planen viele schöne Momente und werden auch oft von fremden Leuten angesprochen (resp. unsere Velos fotografiert). Und ja - die leichte sportliche Betätigung, sich aus eigener Kraft fortbewegen mag ich auch sehr.

Wir hatten auf einem kleinen Bauernhof-Camping etwa 60km nach Linz oberhalb von Grein eine kleine Pause eingelegt. Zwar waren wir nur drei km neben der Donau-Radlerroute - aber auf einem kleinen Berg mit kleiner aber knackiger Steigung. Daher waren wir wohl die einzigen Radler in völliger Idylle inmitten von Ponys, Pferden, Enten, Hühnern und einem schottischen Hochlandrind das irgendwo rumstreunt. Die Burschen waren happy dass über den spontanen Tag Pause und wir konnten einfach mal rumütten. Obwohl Eloan früh am Morgen schon geschimpft hatte als der Güggel um viertel vor fünf acht Meter neben unserem Zelt mit seinem Schrei-Konzert begonnen hatte… „C’est trop fort!“   ;-)

Der Radlerstrom auf der Donauroute hat die letzten Tage stark zugenommen, wohl auch wegen Auffahrt und nun in der Wachau vor Wien- manchmal sind es ganze Gruppen, viele mit E-Bikes in Vollmontur unterwegs. Es ist aber auch eine sehr schöne Region hier! Ist Eloan mit dem LikeABike mal unterwegs werden wir von vielen überholt… die wir dann oft wieder einholen wenn wir Gas geben können. Haben wir einen Schnitt von 20-22Kmh sind wir über dem typischen Donau-Tempo und werden meist nur noch von Rennvelos eingeholt.
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Et voilà, nous avons quitté l’Allemagne et sommes arrivés il y a quelques jours en Autriche. 
A Passau nous avons fait trois jours de pause. C’est une très belle ville avec une super auberge de jeunesse dans un château. Le seul hic est qu’il faut monter une pente à 22% pour y arriver. Il fallait donc chaque soir mériter le souper et la nuit à l’auberge! Mais les enfants ont été supers: ils ont marché à chaque fois comme des champions et le premier jour où nous étions avec tout notre chargement, ils ont même aidé à pousser les vélos, …ou du moins ils ont essayé…c’est l’intention qui compte, non?! 
A Passau se rejoignent le Danube, l’Inn et l’Ilz. Notre rivière s’est donc transformée en gros fleuve avec des bateaux toujours plus gros. Afin d’admirer cette jonction sous un autre angle, nous avons décidé de prendre le bateau pour les premiers 20 km environ en direction de Linz. Nous avons même passé dans une écluse ce qui a permis à Tadeo de comprendre enfin comment font les bateaux pour passer quand il y a les barrages pour l’électricité. Il était tout fasciné. C’est génial de re-découvrir le monde à travers les yeux de nos enfants. Le jour suivant c’est un pêcheur qui les a passionnés. Ils ont eu la chance de voir en direct un poisson se faire attraper, puis enlever les écailles et vider. Tadeo a posé plein de questions au gentil monsieur qui lui répondait avec beaucoup de patience. 

Comme toujours, nous n’avançons pas vite et il est rarement possible de savoir le matin où l’on va dormir le soir car nous restons facilement scotchés plus longtemps que prévu sur une place de jeux, un skate-parc, et même un fois une course de triathlon, ou simplement devant des petites chèvres, des bébés canards, des bateaux  ou un pêcheur.  A ce propos, nous sommes passés par hasard à Deggendorf à côté d’une place de jeux absolument géniale. Nous n’avions roulé que 7 km ce jour-là et voulions en faire près de 70 pour arriver à Passau, mais finalement nous ne sommes arrivés que le lendemain car nous sommes restés près de 3 heures à la place de jeux. Eloan est encore et toujours un vrai acrobate, il grimpe et s’accroche partout. Il est habile mais se surestime parfois et ce n’est pas toujours sans danger. On ne le lâche donc jamais des yeux! C’est alors parfois presque reposant de reprendre la route et de le savoir bien installé dans le chariot ;-) 


Nous avons fait dimanche un jour de pause spontané dans un super petit camping dans une ferme où nous étions presque seuls avec un nombre impressionnants d’animaux différents (chevaux, poney, ânes, vaches, chèvres, canards, poules, oies, paons, perroquets, lapins, lamas, alpagas,….et j’en passe!). Autant dire qu’il était impossible de repartir directement le lendemain.

Sonntag, 14. Mai 2017

Verdientes Päusli... pause bienvenue...

So - einige Km weiter… und ich bin wieder fauuuuul. Resp. wir machen nun einen Wasch-Erhol-Pausentag in Ingolstadt und ich bin froh darüber… nicht dass ich nicht gerne unterwegs wäre. Aber so alle paar Tage eine Pause brauchen wir alle. Immer alles ein- auspacken, sich neu orientieren etc. und dazwischen immer mal wieder etwas sportliche Betätigung ist manchmal schon etwas anstrengend. Pause bedeutet: wir hängen fast den ganzen Tag einfach nur im Jugizimmer rum und irgnorieren das vielseitige Unterhaltungsangebot welches in den vielen Flyern aufliegt einfach. Evtl. verlängern wir bei dieser sympathischen Jugi nochmals einen Tag… Die Kinder scheinen das auch zu brauchen - einfach mal auf dem Bett rumliegen, Büechli anschauen oder in Ruhe malen (und das iPad darf auch mal benützt werden). Unterwegs sind wir ja sonst gerade genug…
So ein Pausentag bedeutet auch Generalreinigung unserer Kinder von Kopf bis Fuss, Wäsche waschen (die Socken muffeln), Material etwas pflegen - das EarlyRider-Velo von Tadeo ist super aber das Hinterrad (es läuft immer mit, auch im FollowMe angekoppelt) wird schon sehr beansprucht und die Speichen mussten bereits nachgezogen werden. 

Das Wetter hat etwas geändert und wurde besser - wir sind froh darüber! Am Abend frieren wir im Zelt nun nicht immer sondern es ist recht angenehm. Die Gewitter oder paar Regentropfen die es immer mal wieder gibt stören uns nicht gross, sie sind rasch vorüber. Wir konnten sogar unsere Sonnenbrillen aus den Taschen heraussuchen und die Sonnencreme benutzen…

Unsere Route ist abwechslungsreich und hübsch - ich fand v. a. auch die Gegend um den Blautopf sehr schön. Auf jeden Fall ist die Route perfekt ausgeschildert und in den Städten sind die Radwege super - direkt und ohne zig Umwege über Nebenrouten wird man neben dem Autostrom in's Zentrum geführt.
Gestern Abend gab's dann eine feine Pizza in Ingolstadt... die waren sogar noch grösser als  man es in Solothurn gewohnt ist (und das ist gross)... mit netter Latino-Musik! Hach... Ferien!!! 
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Quel plaisir nous avons de retrouver les sensations de voyage et la liberté de décider chaque jours ce que nous faisons et où nous allons. 
Nous continuons notre voyage au petit-bonheur-la chance et n’hésitons pas à nous arrêter vers chaque place de jeux pour laisser les enfants se défouler ou alors chaque fois qu’il y a des choses intéressantes à observer ou découvrir (écluses et barrages, pisciculture, machines agricoles au travail, fontaines,…). Les enfants semblent aimer autant que nous ce mode de voyage et ont déjà arrêté de demander quand est-ce qu’on rentre à la maison. 
Lorsqu’il pleuvait la semaine dernière et que nous voulions prendre une chambre plutôt que d’aller au camping, Tadeo nous a répondu deçu que nous n’avions pas encore dormi assez de nuits dans la tente…! Je crois que les enfants aiment particulièrement s’endormir et se reveiller tous prêts de papa et maman. Le fait d’être à l’étroit ne les dérrange pas, bien au contraire!

Les journées sont rythmées par les moments de route et les moments de pauses. Mais biensûr les pauses ne ressemblent plus à celles de nos voyages précédents. Maintenant pendant les pauses, il n’est plus question de se reposer et de dormir sur un banc, mais il faut grimper, assurer, jouer à cache-cache, faire la course, construire des cabanes, fabriquer des cannes à pêche…etc! Autant dire que le soir nous nous couchons très peu après les enfants. 
Jusqu’à présents nous roulons en moyenne environ 45 km par jour, sans compter les jours de pause (min 15 km, max 73 km), soit guère plus que la moitié de ce que nous faisions à 2.
Mais peu importe, notre priorité n’est pas d’aller loin mais de passer du bon temps en famille et jusqu’à présent c’est le cas.

Nous sommes arrivés hier à Ingolstadt et nous profitons de faire 2 jours de pause à l’auberge de jeunesse. Aujourd’hui nous nous sommes reposés,  avons décrassé les enfants, lavé nos habits, puis nous nous sommes balladé dans cette jolie ville. Demain nous irons soit à la piscine, soit au Zoo afin de changer du vélo! On verra ;-)…

Montag, 8. Mai 2017

Enfin en route - wieder am rollen...

Nous voilà enfin en route…! Nous sommes partis dimanche 30 avril de la maison en direction de l’argovie pour commencer. Nous étions pour dîner à Niederbipp chez Peter et Helen, l’oncle et la tante de Martin puis le soir à Suhr où nous avons dormi chez Lukas pour la première nuit. Et voilà déjà la pluie pour nous accompagner le deuxième jour. Nous arrivons à midi chez Hans et Berta, les parents de Martin et vu la météo, nous restons scotché là-bas tout l’après-midi si bien que nous nous arrêtons finalement à Oberrohrdorf, le village d’à côté, pour passer la deuxième nuit chez Ursula, la soeur de Martin. Merci à toutes ces personnes pour le chaleureux accueil qui a rendu nos 2 premiers jours de voyage très agréables et sympatiques.
Mardi nous passons finalement la frontière de l’Allemagne à Koblenz et dormons notre première nuit sous tente. Les enfants sont excités comme pas possible mais s’endorment finalement super heureux dans leurs sacs de couchage. 
Nous avons décidé de partir sur la route de vélo du Danube car vu notre chargement on préfère éviter les montées et commencer notre voyage en douceur. Mais nous avons quand-même droit à quelques pentes courtes mais raides (15 %…20%!!!), pfffff!!!
A Donaueschingen nous allons voir la source du Danube et depuis là nous suivons cette rivière dans des paysages magnifiques. Le Danube est assez sauvage ici et au plus grand plaisir de Tadeo, nous observons souvent des arbres coupés par des castors et nous voyons pleins d’animaux (écurueils, cigognes, cignes, canards, hérons,…).
Nous sommes tout le long sur des toutes petites routes. Tadeo est parfois sur le follow-me, parfois seul sur son vélo ou sinon avec Eloan dans la chariot. Eloan a fait quelques petits bouts en like-bike ou sur le follow-me mais il dort le plus souvent dans la chariot. 

Nous voilà maintenant dans un petit village où nous faisons un jour de pause dans un petit hôtel car nos muscles ont besoin d’un peu de repos, les enfants ont besoin de jouer, nos habits besoin d’être lavés et surtout la pluie des 2 derniers jours ne nous motive pas particulièrment pour rouler. Demain ils annoncent de nouveau meilleur alors nous continuerons notre route en direction de Ulm.
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Ah… ist das ein gutes Gefühl wieder auf seinem Velo-Fröschli vollbeladen unterwegs zu sein! Erstaunlicherweise fühlt es sich mein Fröschli so vollbepackt einiges agiler und angenehmer zum fahren an als ohne Gepäck.
Aber- ich fühle mich auf einmal so alt. Liegt evtl. auch am Gewicht welches wir mit uns mitschleppen. Zusätzlich zu allem Gerümpel wie Zelt und Kocher und so kommen da halt noch ein LikeABike, ein Kindervelo, ein Anhänger, Spielzeugs… und ach ja - noch zwei Kinder dazu. Und leider können wir physisch nicht einfach so weiterradeln wie wir in Ushuaia aufgehört hatten - das wäre super cool gewesen! Daher nehmen wir es gemütlich und ich muss auch meine sportlichen Ambitionen jeden Tag etwas anpassen. Statt 100km radeln wir halt so auch nur mal 20km… dafür gibt's einen ausgiebigen Halt bei den süssen Geissli… und immer was leckeres zum Futtern.
Nun so die erste Woche mit dem Velo unterwegs mussten wir uns alle als Familie an den anderen Rhythmus gewöhnen. Hatten Evelyne und ich früher auf Velotour immer einen ähnlichen Tagesablauf sieht es nun komplett anders aus: viele spontane Zwischenhalte, in der Mittagspause wird gespielt anstatt geschlafen (wobei ich auf meinem kurzen Mittagsschläfli bestehe), will Tadeo selber fahren ist Modus „Schritttempo“ angesagt, süsse Tierli = Pause, beide Burschen schlafen = Km wettmachen, …
Bin ich früher bei längeren Etappen immer etwas mit dem „inneren Autopiloten“ gefahren und meinen Gedanken nachgehangen quasselt nun meist Tadeo oder Kindermusik tönt aus dem Anhänger… (ich kann wohl in einigen Wochen Henri Dès nicht mehr hören…)    ;-)
Aber… es ist super so!!! Die beiden Burschen machen es toll und sind meist happy (und wir dann auch)! Das momentan eher kühl-nasse Wetter scheint sie nicht zu stören und wenn wir nach drei Nächten im Zelt uns mal ein Hotel leisten um am Abend wieder mal warm zu haben fragt Tadeo bereits enttäuscht warum wir denn nicht zelten. Sind Evelyne und ich gestresst weil wir Abends im Regen noch nicht eine Bleibe gefunden haben beginnen die Burschen plötzlich zu singen und haben die beste Laune - das gibt Pfupf! Aber - es muss immer etwas zum Futtern griffbereit sein damit die gute Laune nicht plötzlich umschlägt…

Wir haben uns nun auf eine eher faulere Senioren-Route eingeradelt (pssst... an alle Senioren: nicht böse gemeint!) und fahren mal dem gemütlichen und eher weniger hügeligen Donauradweg entlang. Familientechnisch wohl keine schlechte Entscheidung, soll ja schlussendlich für uns alle gemütlich sein… und aktuell gilt bei uns wirklich die Devise: der Weg ist das Ziel...